Latte Freddo – Eiskalter Kaffee auf Italienisch

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Auf die Eiswürfel, fertig, los!

Doch Eiskaffee ist nicht einfach nur Eiskaffee.
Spätestens nach dem Vergleich von Null-acht-fünfzehn-Kaffee im Plastikbecher aus der Kühltheke mit einem frisch zubereiteten kalten Kaffee an einem heißen Sommertag im lauschigen Szenecafé wird das klar.

Das aber auch dort die Barista keine Zauberkräfte haben, möchte ich dir heute beweisen. Die Rezepte reichen jeweils für zwei kalte Erfrischungen.

No.1 – Kalter Café au lait mit Vanilleeis

Als erste Version möchte ich dir die Zubereitungsart vorstellen, welche ich von einer ehemaligen Arbeitskollegin gelernt habe.

Dazu brauchst du:
500ml Filterkaffee
5 EL Zucker
Vanilleeis
Hohe Gläser
Strohhalme

Zubereitung:
Zunächst brühst du mehrere Tassen Filterkaffee. Praktischerweise kannst du am Morgen für das Frühstück auch einfach die doppelte Menge an Kaffee zubereiten. Dann hast du die eine Hälfte für den Morgenkaffee, den Rest verwendest du für den eisgekühlten Kaffee am Nachmittag. Dazu rührst in einen halben Liter (500ml) frisch gebrühten, heißen Filterkaffee fünf Esslöffel Zucker ein. Dafür verwende ich einen Messbecher, du kannst aber auch ein anderes Gefäß verwenden.

Dann rührst du so lange um, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Anschließend lässt du das Gemisch aus Kaffee und Zucker noch abkühlen, bevor du es bis zur Zubereitung in den Kühlschrank verbannst.

Für einen servierfertigen Eiskaffee holst du am Nachmittag den gekühlten Kaffee aus dem Kühlschrank. Von dem Vanilleeis setzt du 1-2 Kugeln in je ein hohes Glas, welche du mit dem Kaffee übergießt. Dann nur noch die Strohhalme einsetzen, fertig ist der kalte Café au lait.

No.2 – Latte Freddo, der kalte Italiener

Deutlich schneller ist die Zubereitung des (h)eisblütigen italienischen Pendants des Eiskaffees.

Für diesen brauchst du die folgenden Zutaten:
2 doppelte Espresso (mittels Siebträgermaschine, alternativ Espresso-Sticks zum Aufbrühen
10 Eiswürfel
300-400ml gekühlte Milch (oder Milchalternative)
Gläser
Strohhalme

Zubereitung:
Hast du alles zur Hand, gibst du die Eiswürfel in zwei Gläser. Diese übergießt du mit der Milch, alternativ tut es Soja-, Hafer- oder Reisdrink genauso gut. Der Frischekick entsteht durch den Espresso, welchen du mit einer Siebträgermaschine oder Espresso-Sticks herstellst und gleichmäßig in die Gläser gießt. Dabei entsteht ein Farbverlauf vom Weiß der Milch hin zum kräftigen Braunton des vor Koffein strotzenden Espressos.

Eine Variante dieser Version welche noch schneller in der Zubereitung vonstattengeht, zeige ich dir jetzt ganz zum Schluss. Das Rezept ist ganz der „Latte Freddo“, allerdings fügst du den Espresso bereits in Eiswürfelform hinzu. Hier ist also Vorausplanen angesagt. Ansonsten bleibt vieles gleich.

Den Espresso auf die gewünschte Art zubereiten, abkühlen lassen und in Eiswürfelformen einfüllen, dann ab damit in den Gefrierschrank. Bis zu ihrem großen Auftritt halten sich die Koffeinbomben ein paar Tage lang im Verborgenen. Aber dann entfalten sie sich in vollmundigem Aroma, wenn sie auf Milch und weitere Eiswürfel im Glas treffen.

So sieht Erfrischung im Sommer aus.
Eiskaffee olé!

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1 Kommentare

  1. Nathalie sagt

    Hallo Ronja!
    Ich liebe Eiskaffee. Vielen Dank für deine Rezeptidee.
    Diesen Kaffee werde ich bald ausprobieren.
    Liebe Grüße

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